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Stadt-Rundgang in Leichter Sprache

Die Gründung der Stadt Saarlouis

Saarlouis ist eine alte Stadt.

Sie wurde vor über 300 Jahren gegründet.

Im Jahr 1680.

Von Ludwig dem 14.

Ludwig heißt auf Französisch Louis.

Ludwig der 14. war ein französischer König.

Die Menschen nannten ihn auch Sonnen-König.

Die Festung

Saarlouis war zuerst eine französische Stadt.

Sie wurde schnell zur Hauptstadt von einem neuen Regierungs-Bezirk.

Das war im Jahr 1685.

Der neue Regierungs-Bezirk lag ganz nah an Deutschland.

Darum baute Ludwig eine Festung.

Um das Land und die Grenze zu schützen.

Eine Festung hat sehr dicke Mauern.

In einer Festung kann man sich gut verteidigen.

Die Festung von Saarlouis  hatte die Form von einem Stern.

Sie hatte 6 Ecken.

Ein französischer Bau-Meister hat die Festung entworfen.

Er hieß Sébastien Vauban.

Das spricht man so aus: Wo-bah.

Überschwemmung

Um die Mauern waren Gräben.

Festungs-Graben nennt man das Wasser vor einer Festung.

Die Festungen waren dadurch gut geschützt.

Feinde konnten die Festung nicht so leicht angreifen.

Weil sie erst über das Wasser kommen mussten.

Die Gräben hatten eine besondere Aufgabe:

Bei einem Angriff konnte man das Wasser von der Saar umleiten.

Und so einen Teil der Gegend überschwemmen.

Nur die Stadt blieb trocken.

Die Feinde konnten Saarlouis nun nicht mehr erreichen.

Weil alle Wege unter Wasser standen.

Das Stadt-Wappen

Ein Wappen ist ein Schild.

Mit einer Zeichnung darauf.

Jedes Wappen sieht anders aus.

Es gibt verschiedene Wappen.

Zum Beispiel Familien-Wappen.

Oder Stadt-Wappen.

Jedes Wappen ist das Zeichen von einer ganz bestimmten Familie.

Oder von einer ganz bestimmten Stadt.

Das Wappen von Saarlouis

Ludwig der 14. hat Saarlouis besucht.

An diesem Tag hat er der Stadt ein Wappen geschenkt.

Auf dem Wappen von Saarlouis sieht man Lilien und Wolken und die Sonne.

Einige lateinische Wörter stehen auf dem Wappen.

Das ist der Wappen-Spruch.

Übersetzt heißt der Spruch:

Die Sonne zerstreut die Wolken und erwärmt die Erde.

Damit wollte man sagen:

Der Sonnen-König vertreibt die Feinde und beschützt die Menschen in der Stadt.

Die Stadt hatte verschiedene Namen

Saarlouis liegt ganz nah an der französischen Grenze.

Früher gab es immer wieder Kriege

zwischen Frankreich und Deutschland.

Und die Grenze verlief immer woanders.

Saarlouis gehörte darum mal zu Frankreich.

Und mal zu Deutschland.

Diese Namen gab es:

Ludwig der 14. nannte die Stadt Sarre-Louis.

Das war der erste Name der Stadt.

Im Jahr 1793 bekam sie einen neuen Namen.

Sie wurde Sarre-Libre genannt.

Libre bedeutet frei.

Das war während der Französischen Revolution.

Die Französische Revolution war ein sehr wichtiges Ereignis.

Die Menschen haben damals für ihre Rechte gekämpft.

Und für Demokratie.

Ab 1810 hieß die Stadt dann wieder Saarlouis.

Im National-Sozialismus hieß die Stadt Saarlautern.

Nach dem 2. Weltkrieg bekam sie wieder den Namen Saarlouis.

Der Große Markt

Mitten in der Festung liegt ein großer Platz.

Er heißt Großer Markt.

Früher gab es hier zum Beispiel auch Militär-Paraden.

Bei einer Parade marschieren die Soldaten durch die Stadt.

Hier übten die Soldaten. Und lassen sich feiern.

Um den Großen Markt herum stehen viele Gebäude.

Zum Beispiel das Rathaus.

Es gibt auch eine Kirche.

Und viele Geschäfte.

Trink-Brunnen

Der Große Markt hat 4 Ecken.

An jeder Ecke steht ein Brunnen mit

Trink-Wasser.

Das Wasser kann man trinken.

Die Brunnen stammen aus der Zeit,

als Saarlouis zu Preußen gehörte.

Marienbrunnen

Auf dem Großen Markt steht auch ein großer Brunnen.

Er heißt Marien-Brunnen.

Er wurde im Jahr 1955 gebaut.

Parkplatz

Der Große Markt wird oft für Veranstaltungen genutzt.

Und als Parkplatz für Autos.

Die Ludwigskirche

Die Menschen haben im Jahr 1685 angefangen,  diese Kirche zu bauen.

Der Kirchturm

Die Kirche wurde bis heute 2 mal umgebaut.

Zum Beispiel der Kirchturm.

Im Jahr 1880 hat man das Jubiläum für 200 Jahre der Stadt gefeiert.

Bei einem Feuerwerk ist dabei der Kirchturm verbrannt.

Darum musste ein neuer Kirchturm gebaut werden.

Innen

Auch innen wurde die Kirche oft umgebaut.

Das letzte Mal zwischen 1960 und 1970.

Ein Architekt aus Köln hat die Pläne gemacht.

Für den Umbau.

Der Architekt heißt Professor Gottfried Böhm.

Die Kirche sieht innen jetzt sehr modern aus.

Das Bau-Material ist Beton.

Fenster

Die Kirche hat große bunte Fenster.

Jedes Fenster zeigt ein anderes Bild aus der Bibel.

Sie stammen von einem Künstler aus Saarbrücken.

Der Künstler heißt Ernst Alt.

Thomas de Choisy

Thomas de Choisy spricht man so aus:

Thomas de Schwa-sie.

Er war der erste Chef von Saarlouis.

Das ist schon sehr lange her.

Sein Herz ist in der Ludwigskirche.

Es liegt in einer Kapsel aus Blei.

In der Nähe vom Altar.

Die Kasematten

In Saarlouis gibt es Kasematten.

Kasematten sind große Hallen.

Sie sind ein Teil der Stadtmauer.

Die Kasematten von Saarlouis wurden vor langer Zeit gebaut.

In den Jahren 1824 bis 1829.

Damals gehörte Saarlouis zu Preußen.

Die Kasematten waren wichtig, um die Festung zu schützen.

Und um die Soldaten zu schützen.

In den Kasematten hat man Waffen aufbewahrt.

Die Kasematten von Saarlouis wurden 1970 erneuert.

Heute sind dort Restaurants.

Das Deutsche Tor

Zur Festung Saarlouis gehörte das Deutsche Tor.

Es heißt so, weil es in die Richtung zum Deutschen Reich zeigte.

Früher stand hier ein großes Tor-Gebäude.

Dieses Gebäude wurde schon vor vielen Jahren abgerissen.

Das war im Jahr 1886.

Rechts und links von dem Tor sind Kasematten.

Wappen und Krone

Am Durchgang von dem Tor hängt ein Wappen.

Und auf einer Säule ist eine Krone.

Das soll an die Zeit erinnern, als Saarlouis zu Preußen gehörte.

Das war die Zeit ab 1815.

Kanonen

Vor dem Tor stehen Kanonen.

Die Kanonen stammen aus dem deutsch-Französischen Krieg.

Der Krieg ging von 1870 bis 1871.

Lange Zeit wusste niemand, wo die Kanonen sind.

Dann hat man sie zufällig im Fluss Saar gefunden.

Das Französische Tor

Auf der anderen Seite der Stadt gab es noch ein anderes Tor.

Das Französische Tor.

Es lag gegenüber vom Deutschen Tor.

Auch das Französische Tor hat man schon vor vielen Jahren abgerissen.

Genauso wie das Deutsche Tor.

Heute ist an der Stelle ein großer Platz.

Der Platz heißt Kleiner Markt.

Die Schleusen-Brücke

Die Schleusen-Brücke war der wichtigste Teil von der Festung.

Wenn man die Schleuse geschlossen hat, wurde die Gräben mit Wasser überschwemmt.

Nur die Stadt Saarlouis blieb trocken.

So wurden die Feinde abgehalten.

Denn sie konnten mit ihren Pferden und Wagen nicht weiterfahren.

Und die Stadt nicht erreichen.

Die Schleusen-Brücke wurde von 1682 bis 1684 gebaut.

Die Bastion 6

Eine Bastion ist ein Teil von der Festungs-Mauer.

Eine Bastion ist wie ein Mauer-Vorsprung.

Das heißt: Sie liegt etwas vor der Festungs-Mauer.

Sie ist deutlich höher als die Mauer.

Von einer Bastion aus konnte man alles gut sehen.

Zum Beispiel ob Feinde vor der Festung stehen.

In Saarlouis gab es früher 6 Bastionen.

Auf jeder Ecke von der Festung gab es eine Bastion.

Die Bastion 6 ist noch gut erhalten.

Man kann von dort aus gut auf den Stadt-Garten gucken.

Die Vauban-Insel

Die Vauban-Insel gehört zur Festung Saarlouis.

Sie wurde aber erst etwas später gebaut.

Mit Hilfe der Vauban-Insel konnte die Schleusen-Brücke noch besser geschützt werden.

Die Insel sollte so heißen wie der Bau-Meister der Festung: Vauban.

Das haben die Preußen beschlossen.

Im Jahr 1821.

Die Menschen in Saarlouis nennen sie der halwe Mond.

Die Vauban-Insel liegt in der ursprünglichen Saar.

Denkmäler

Auf der Insel stehen zwei Denkmäler.

Denkmal 1

Ein Denkmal zeigt Marschall Ney.

Marschall Ney wurde in Saarlouis geboren.

Er war ein wichtiger General unter Napoleon.

Denkmal 2

Das andere Denkmal zeigt den Soldaten Lacroix.

Das spricht man so aus: Lakroa.

Er hat früher auf der Vauban-Insel gearbeitet.

Und die Schleusen-Brücke bewacht.

Von der Insel aus kann man gut auf die Festungs-Anlage gucken.

Und auf einen alten Teil von der Saar.

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